Wie der Elberadweg eingeteilt ist
Die offizielle Einteilung des Elberadwegs umfasst 17 Etappen vom tschechischen Špindlerův Mlýn bis zur Nordsee bei Cuxhaven – insgesamt etwa 1.270 Kilometer. Die Etappen-Längen variieren stark: Die kürzeste ist Wittenberg → Dessau-Roßlau mit nur 35 Kilometern, die längste Hamburg → Cuxhaven mit 140 Kilometern. Die meisten Etappen liegen zwischen 50 und 80 Kilometern, was einer Tagesetappe für ambitionierte Genussradler entspricht. Wer langsamer fährt oder mit Familie unterwegs ist, kann fast jede Etappe gut in zwei Tage teilen.
Welche Richtung ist die richtige?
Die meisten Radler fahren den Elberadweg von der Quelle Richtung Nordsee – also „flussabwärts". Vorteile: leichtes Gefälle (besonders im tschechischen Teil), häufiger Rückenwind (der Wind kommt überwiegend aus West), und die Stationen werden landschaftlich immer entspannter. Wer in Hamburg startet und nach Süden fährt, kämpft öfter gegen Wind und Steigungen. Beide Richtungen sind beschildert; die Standard-Beschilderung verläuft jedoch von Süden nach Norden.
Wieviel Zeit braucht die ganze Tour?
Wer die gesamten 1.270 Kilometer fährt, sollte 14 bis 21 Tage einplanen – je nach Tempo, Übernachtungsstil und Anzahl der Ruhetage. Familien und Genussradler nehmen sich oft 4 Wochen Zeit. Wer nur einen Teil fahren möchte, hat viele Optionen: Der deutsche Teil (Bad Schandau bis Cuxhaven) ist mit etwa 800 km in 10–14 Tagen zu schaffen. Eine Wochenende-Tour rund um Sachsen-Anhalt (Wittenberg bis Tangermünde, etwa 230 km) lässt sich gut in 4–5 Tagen erleben.